Wir fragen keine persönlichen Daten ab und speichern diese nicht (keine E-Mail erforderlich). Ihre Antworten werden streng vertraulich direkt in Ihrem Browser verarbeitet.
Anleitung zur Durchführung des Tests:
- Der Test besteht aus 15 Likert-Skala-Fragen, die drei verschiedene Dimensionen des Burnouts messen.
- Wählen Sie bei jeder Frage die Option, die angibt, wie häufig Sie den beschriebenen Zustand erleben.
- Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten; spontane Reaktionen garantieren das präziseste Ergebnis.
- Die Durchführung des Tests dauert ca. 4 Minuten.
Bewerten Sie Ihr tägliches Stressniveau, Ihre berufliche Erschöpfung und beugen Sie Burnout mit den klinischen MBI- und PSS-10-Parametern vor!
Haftungsausschluss: Diese Bewertung dient ausschließlich der Selbsterkenntnis, der Aufklärung und zu Unterhaltungszwecken. Sie stellt keine zertifizierte psychologische, medizinische oder professionelle Beratung, Diagnose oder Behandlung im Bereich der mentalen Gesundheit dar. Wenn Sie schweren Stress erleben oder professionelle Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Gesundheitsdienstleister oder einen Facharzt für psychische Gesundheit.
Beruflicher Stress & Burnout verstehen: Diagnose und Prävention
Was ist beruflicher Burnout?
Burnout ist ein Zustand physischer, emotionaler und mentaler Erschöpfung, der durch anhaltenden, extremen und unbewältigten beruflichen Stress verursacht wird. Es handelt sich dabei nicht um einfache Müdigkeit nach einer anstrengenden Woche, sondern um ein chronisches psychologisches Syndrom, das über Monate und Jahre hinweg Kraft, Motivation und berufliches Selbstwertgefühl aufzehrt.
Im Jahr 2019 hat die **Weltgesundheitsorganisation (WHO)** Burnout offiziell in die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) als arbeitsbedingtes Phänomen aufgenommen und definiert es anhand von drei Kerndimensionen:
- 1. Emotionale Erschöpfung: Chronische Erschöpfung, Energiemangel und das Gefühl, durch die beruflichen Pflichten emotional völlig ausgelaugt zu sein.
- 2. Zynismus und Distanzierung: Entwicklung negativer, sarkastischer oder übermäßig distanzierter Einstellungen gegenüber Kollegen, Kunden oder den Zielen des Unternehmens.
- 3. Reduzierte berufliche Leistungsfähigkeit: Gefühle der Unzulänglichkeit, ständige Selbstzweifel und der Mangel an Erfolgserlebnissen oder Stolz bei der täglichen Arbeit.
Die wissenschaftlichen Grundlagen: PSS-10 und MBI
Dieser Test basiert auf den anspruchsvollsten psychologischen Modellen, die in der universitären und klinischen Diagnostik eingesetzt werden:
Die **Perceived Stress Scale (PSS-10)** ist das weltweit am häufigsten genutzte Instrument zur Messung des Stresserlebens – also der Frage, wie unvorhersehbar, unkontrollierbar und überfordernd der Alltag wahrgenommen wird. Das **Maslach Burnout Inventory (MBI)**, entwickelt von der Psychologin **Christina Maslach**, gilt bis heute als Goldstandard für die Diagnose von Burnout-Phasen.
Durch die Kombination beider Modelle misst dieser Test sowohl das allgemeine Stressempfinden als auch die spezifische berufliche Gefährdung durch Burnout und liefert ein präzises, mehrdimensionales diagnostisches Bild.
Wie lässt sich Burnout vorbeugen?
Wenn Ihre Auswertung ein mittleres oder hohes Burnout-Risiko anzeigt, können kleine Anpassungen im Alltag bereits einen großen Unterschied machen:
- Scharfe digitale Grenzen ziehen: Schalten Sie berufliche E-Mails und Messenger auf Ihrem Smartphone pünktlich zum Feierabend aus.
- Aktive Entspannung einbauen: Integrieren Sie kurze, 5-minütige Achtsamkeits-Atemübungen, Sport oder Spaziergänge in Ihren Tagesablauf.
- Nein-Sagen lernen: Delegieren oder lehnen Sie zusätzliche, nicht lebensnotwendige Aufgaben ab, um Ihre mentale Gesundheit und Energie zu schützen.